„Europa hilft – hilft Europa?“

Im Fach Bildende Kunst nahmen die Klassen 8a und 8c mit großem Erfolg am 62. Europäischen Wettbewerb 2015 „Europa hilft – hilft Europa?“ teil.

Von insgesamt 25.860 Teilnehmern in Baden-Württemberg gewannen neun Schülerinnen und Schüler unserer Schule den Ortspreis und ein Schüler wurde mit dem Landespreis ausgezeichnet. Die Förderer des Wettbewerbs sind unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Auswärtige Amt. Der Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundespräsident.


Die zwei Klassen setzten sich mit einem der angebotenen Themen „Wasser ist Leben“ künstlerisch aber auch inhaltlich intensiv auseinander. Besonderer Schwerpunkt fiel hierbei auf das Thema „Virtuelles Wasser“. „Virtuelles Wasser“ beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird. Diese zum Teil enormen Wassermengen, die in alltäglich konsumierten Produkten stecken und für den Konsument nicht sichtbar sind, werden durch die Schülerinnen und Schüler in ihren Werken sichtbar. Die Werke zeigen durch farbige Fotos die Sonnenseite, also den hohen Lebensstandard vieler Europäer und in dazugehörigen schwarz-weißen Bildern die Schattenseite, also den hohe Wasserverbrauch in anderen Ländern und Kontinenten, der dieser hohe Lebensstandard mit sich bringt. Die Kunst der Schülerinnen und Schüler macht hier Missstände sichtbar, die mit bloßem Auge, vor allem für die Verursacher, nicht direkt wahrnehmbar sind.
Die Kunstwerke werden aufgestellt und können von allen Seiten betrachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler ermöglichen dem Betrachter „hinter die Kulissen“ zu schauen und zeigen auf der Rückseite ihrer Werke mögliche Lösungswege auf, wie Europa durch bewussten Konsum helfen, bzw. Unrecht vermeiden kann.

Teresa Wurtz